Arbeitsergebnisse
Studien und Untersuchungen
Betriebliches Risikomanagement: Betriebliche Gesundheitsvorsorge 2009

Die Grippesaison hat in Deutschland 2009 früher begonnen als in den zurückliegenden Jahren. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts stieg der Aktivitätsindex für akute respiratorische Erkrankungen (ARE) bereits in den ersten Januarwochen bundesweit auf die Maximalstufe vier - das bedeutet ein stark erhöhtes Infektionsniveau. Experten gehen davon aus, dass die Häufigkeit der Infektionen insgesamt das Vorjahresergebnis deutlich übertrifft.
Der bisherige Saisonverlauf 2009 trifft auf eine gegenläufige Entwicklung der Gesundheitsprävention in den Unternehmen. Denn parallel zu steigenden Fallzahlen ist das Engagement für eine Gesundheits- und Pandemievorsorge auf betrieblicher Ebene leicht rückläufig. Jedes zweite Unternehmen verzichtet beispielsweise auf eine spezielle Institution, die sich um die betriebliche Gesundheitsvorsorge der Mitarbeiter kümmert. Die vorliegende Studie betrachtet, wie das betriebliche Gesundheitsmanagement in Deutschland aktuell aufgestellt ist. Neben Aufgabenstellungen, die sich aus saisonalen Gesundheitsrisiken ergeben, wie beispielsweise den jährlichen Grippeerkrankungen, wurden die Fach- und Führungskräfte gezielt befragt, welche Planungsstände in der Pandemieprävention erreicht worden sind.
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