Diesen Unternehmen vertrauen die Deutschen

  • Studie untersucht die Online-Reputation von rund 24.000 Marken und Firmen

Hamburg, 5. Oktober 2020 – Unterwegs mit einem Wohnwagen von Clever Vans, ausgestattet mit Outdoor-Ausrüstung von Tatonka und frisch versorgt mit Backwaren aus der Backstube Wünsche – Wer so in den nächsten Urlaub startet, setzt gleich drei Mal auf „Deutschlands Beste“. Die Marken genießen besonders hohes Vertrauen und sind die Branchensieger in den Kategorien Wohnwagen & Reisemobile, Outdoor- & Freizeitequipment und Bäckereien & Konditoreien. Das zeigt die Studie „Deutschlands Beste“ vom Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF), die im Auftrag von Focus Money durchgeführt wurde. Darin wird die Online-Reputation von etwa 24.000 Marken und Unternehmen untersucht. Knapp 4.400 von ihnen erhielten eine Auszeichnung.

Online-Quellen spielen für Verbraucher eine immer größere Rolle, um sich von einem Produkt zu überzeugen. Mithilfe von Bewertungsportalen, Kundenrezensionen oder der Social-Media-Community schaffen sie sich einen Überblick im Angebotsdschungel und bauen Vertrauen zu „ihrer“ Marke auf. Deshalb untersucht die Studie „Deutschlands Beste“ die in zahlreichen Online-Quellen geäußerten Kundenbewertungen und zeichnet die Unternehmen mit dem besten Ruf aus.

Rund um das Thema Eigenheim vertrauen die Deutschen zum Beispiel vor allem der Firma Heroal – Johann Henkenjohann aus Verl in Nordrhein-Westfalen. Der Experte für Rollläden, Fenster und Türen setzt auf Nachhaltigkeit und Premiumqualität „Made in Germany“. Lässt man seinen Blick weiter in den Garten schweifen, genießt das Unternehmen Monolith Grill einen ausgezeichneten Ruf. Der Primus aus der Branche Grills & Grillartikel steht für Qualität, Innovation und einzigartige kulinarische Ergebnisse. Wer für den nächsten Grillabend dann noch bei Feinkost Dittmann einkauft und mit Lautsprechern von Magnat für Stimmung sorgt, holt sich zwei weitere Branchensieger in den eigenen Garten. Die Marken genießen in den Kategorien Feinkosthändler und Lautsprecher den besten Ruf.

Auch im Arbeitsalltag wünschen sich Konsumenten Produkte und Dienstleistungen von hoher Qualität und mit bester Performance. Wenn es um Büroartikel geht, vertrauen die Deutschen keinem mehr als dem italienischen Unternehmen Fedrigoni. Der Feinpapierhersteller ist seit 1987 in Deutschland vertreten und hat seinen Sitz im bayerischen Oberhaching. Kommen dann noch Schreibtische und Sitzmöbel von Febrü dazu, ist der Arbeitsplatz um einen weiteren Branchensieger reicher. Das Herforder Unternehmen führt die Kategorie Büromöbel an und steht für moderne und innovative Arbeitswelten.

Im Bereich der Dienstleistungen gab es ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Von den 60 ausgezeichneten IT-Dienstleistern ragt das Unternehmen Evosoft besonders hervor. Die Siemens-Tochter mit Sitz in Nürnberg bietet umfangreiche Software-, Cloud- und Sicherheitslösungen an. Die Branche der Ingenieurbüros wird von der Firma Obermeyer Planen + Beraten angeführt. Das Münchener Unternehmen realisiert diverse Projekte aus Bereichen wie Städtebau, Landschaftsarchitektur und Brandschutz.

Hintergrundinformationen

Für die Siegel-Studie „Deutschlands Beste“ untersuchte das IMWF die Online-Reputation von rund 24.000 Unternehmen und Marken in Deutschland. Im ersten Schritt der Datenerhebung durchsuchte der Studienpartner Ubermetrics Technologies das Internet inklusive Social Media (insgesamt 438 Millionen öffentliche Online-Quellen) nach öffentlichen Beiträgen, in denen die Unternehmen und Marken genannt wurden. Die Daten aus dem Erhebungszeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum 30. April 2020 wurden schließlich an Beck et al. Services übermittelt und dort mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz (neuronale Netze) analysiert und einer Sentiment-Analyse unterzogen. Die Ergebnisse wurden branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten abgebildet.

Zur Berechnung der einzelnen Punktwerte wurde für jede Marke zunächst einmal der Anteil der positiven und negativen Nennungen zur Gesamtzahl der Nennungen für die Marke errechnet. Aus dem Saldo der Anteile der positiven und negativen Nennungen ergibt sich der Tonalitätssaldo. Der Tonalitätssaldo jeder Marke wird anschließend für die jeweilige Branche normiert. Die schlechteste und die beste Marke bilden mit 0 und 100 Punkten die Eckpunkte der Branche, die weiteren Marken werden anhand ihres Punktwerts auf dieser Spanne abgetragen.

Mit dem Siegel „Deutschlands Beste“ wurden insgesamt knapp 4.400 Unternehmen und Marken ausgezeichnet, die im Erhebungszeitraum mindestens 20-mal genannt wurden und mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung ihrer Branche erreichen.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

 

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111
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