2. Triell: Die Ablehnung ist bei allen Kanzlerkandidatenhöher als die Zustimmung

Das 2. Triell in ARD und ZDF hat zu reger Kommunikation im Internet geführt. Allerdings ist das Bild für alle drei Kanzlerkandidaten betrüblich: Es gibt durchweg mehr Ablehnung als Zustimmung. Das ergibt eine Medienanalyse der Kommunikation rund um das 2. Triell auf 213.000 Medienseiten– von Nachrichten-Medien über Foren, Blogs und Communities bis hin zu Facebook und Twitter – durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschafsforschung (IMWF).

Die Tonalitätsbilanz ist für Annalena Baerbock (Die Grünen) am besten, gefolgt von Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU). Auffällig ist die starke Polarisierung der Diskussion anlässlich des Triells der Kanzlerkandidaten. Bei allen drei Kandidaten ist mehr als die Hälfte der Kommunikation positiv oder negativ gefärbt; ungewohnt gering ist der Anteil der neutralen Aussagen. Dies zeigt, dass sich der Wahlkampf zunehmend polarisiert und emotionalisiert – wie auch das Triell selbst. 

Das IMWF sammelt und analysiert im deutschsprachigen Internet laufend die Kommunikation zu 27.000 Marken und Unternehmen sowie zu 4.000 Akteuren im politischen Raum. Für die Analyse rund um das 2. Triell wurden 50.830 Aussagen ausgewertet.

IMWF – Institut für Management-und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind. Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Jörg Forthmann

IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

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