Mickeleit bringt Vordenker für Digitale Transformation
der Kommunikation zusammen

Aufruf zur Beteiligung an der Arbeitsgemeinschaft CommTech

Mit einem Aufruf zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft CommTech will das Hamburger Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF) unter Leitung seines wissenschaftlichen Beiratsmitglieds, Thomas Mickeleit, Ex-Kommunikations-Chef von Microsoft Deutschland, Vordenker für die Digitale Transformation der Kommunikation zusammenbringen.

Kommunikationsfunktionen befinden sich im Umbruch. Communications ist in Rückstand zu Vertrieb, Finanzen oder Marketing geraten, wenn es um die Nutzung von Daten für die Erfüllung ihrer Kernaufgaben geht. Data-driven Communications ist das neue Credo. In den Funktionen entstehen neue Professionen wie den des Data-Analysts oder Data-Storytellers, die die Arbeit fundamental verändern. Die meisten Kommunikationsabteilungen fühlen sich von diesen Entwicklungen überfordert. Es fehlt an Wissen und Erfahrungen und wie aus bestehenden Lösungen Nutzen zu ziehen ist. Im jüngst erschienenen European Communications Monitor 2021 sagen fast 90% der befragten Kommunikationsexperten, dass die Digitalisierung von Kommunikationsprozessen für sie höchste Priorität habe, aber rd. 40% fühlen sich dieser Aufgabe nicht gewachsen.

„Die Erkenntnisse aus dem ECM Report 2021 sind beunruhigend, denn die Digitalisierung von Kommunikationsprozessen und ihrer Infrastruktur ist Voraussetzung geworden,dass Kommunikationsfunktionen überhaupt ihren Wertschöpfungsbeitrag erbringen können“, sagt Mickeleit.

In der Arbeitsgemeinschaft CommTech sollen PR-Praktiker zusammenkommen, sich über Digitalisierungsprojekte austauschen, voneinander lernen und damit die Fähigkeit zur Digitalisierung von Kommunikation in die Breite tragen. Geplant sind virtuelle Arbeitsgruppen zu Schwerpunkten wie Tools, Analytics, Methoden & Prozesse sowie Agility sowie Projekte, die nach dem Barcamp-Prinzip von Mitwirkenden priorisiert werden. Auch physische Treffen zur Bildung einer Communityund Teilen von Best Practices sind geplant, eine erste Konferenz im Herbst dieses Jahres.

Die Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des IMWF will besonders den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxisbefördern. „Viele Technologien, die Kommunikation heute benötigen, stehen im Grunde zur Verfügung. Wir müssen die Nutzungshindernisse aus dem Weg räumen und oft auch grundsätzliche Vorbehalte gegen den Einsatz von Technologien wie Künstliche Intelligenz“, beschreibt IMWF Geschäftsführer Jörg Forthmann die Lage.

Die Arbeitsgemeinschaft CommTech wird von Thomas Mickeleit geleitet, der langjährig als Kommunikationschef bei Microsoft Deutschland die Digitalisierung der Kommunikation getrieben hat und jetzt als Kommunikationsberater für Digitale Transformation sowie als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IMWF tätig ist. Die Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft CommTech ist kostenlos und steht Praktikern offen, die in Unternehmen und Organisationen an der Digitalisierungvon Kommunikation verantwortlich mitwirken.

Eine Anmeldung ist auf der Website des IMWF (https://bit.ly/3piq6Qd) möglich.

IMWF – Institut für Management-und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind. Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.