Vor dem zweite Triell: So unzufrieden sind die Deutschen mit
den drei Kanzlerkandidaten

Bei der Bundestagswahl gibt es keinen Kanzlerkandidaten, von dem die Deutschen wirklich überzeugt sind.
Vor dem zweiten Triell von ARD und ZDF am kommenden Sonntag ziehen die Kanzlerkandidaten deutlich mehr negative Aussagen auf sich als positive.

Am schlechtesten schneidet Armin Laschet (CDU) ab; er hat 24 Prozent mehr negative als positive Aussagen. Auf Platz zwei folgt Olaf Scholz (SPD) mit 17 Prozent. Platz 1 belegt Annalena Baerbock (Die Grünen) mit 14 Prozent negativen Tonalitäts überschuss. Das ergibt eine Analyse des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung der Kommunikation über die Kanzlerkandidaten in 213.00 Online-Quellen im deutschen Internet – von Nachrichten-Medien über Twitter und Facebook bis hin zu Foren und Blogs.

Für die letzten drei Wochen wurden 446.326 Aussagen ausgewertet. Auch im Zeitverlauf hat Laschet die schlechteste Ausgangssituation. In den letzten drei Wochen war er immer der Kanzlerkandidat mit dem schlechtesten Tonalitätssaldo. In der Woche vom 28. August bis zum 3.September konnte er leicht aufholen, ohne jedoch Scholz oder Baerbock überholen zu können. Über Baerbock wird hingegen am wenigsten gesprochen und diskutiert, was ein Signal dafür sein könnte, dass sie von weniger Menschen als realistische Option im Kanzleramt gesehen wird als Scholz oder Laschet. Insofern ist ihr relativ gutes Abschneiden bei der Tonalität, wie über sie gesprochen wird, trügerisch. Es bleibt allerdings beim enttäuschenden Ergebnis, dass offensichtlich kein Kanzlerkandidat überzeugt. Die Bundesbürger haben das Gefühl, nur die beste aus den schlechten Alternativen wählen zu können.

IMWF – Institut für Management-und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind. Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten.

Jörg Forthmann

IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH

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