Aufruf zur Gründung der
"Arbeitsgemeinschaft CommTech"

Tools - Analytics - Structures & Processes - Agility
Turn communication campaigns from intuition into science

Kommunikationsfunktionen befinden sich im Umbruch. Communications ist in Rückstand zu Vertrieb, Finanzen oder Marketing geraten, wenn es um die Nutzung von Daten für die Erfüllung ihrer Kernaufgaben geht. Data-driven Communications ist das neue Credo. In den Funktionen entstehen neue Professionen wie den des Data-Analysts oder Data-Storytellers, die die Arbeit fundamental verändern. Die meisten Kommunikationsabteilungen fühlen sich von diesen Entwicklungen überfordert. Es fehlt an Wissen und Erfahrungen und wie aus bestehenden Lösungen Nutzen zu ziehen ist.

  • Die Arbeitsgemeinschaft CommTech bietet Kommunikatoren, die sich mit diesen Veränderungsprozessen befassen, eine Austauschplattform.
  • Best Practices aus Wissenschaft und Unternehmen und Dienstleistern befördern ein breiteres Interesse, sorgen für höhere Akzeptanz und ebnen den Weg für zukunftsweisende Implementierungen in der Praxis.

Die Mitgliedschaft in der AG CommTech ist kostenlos und unverbindlich.

Thomas Mickeleit

Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IMWF

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*Nach Bestätigung durch das IMWF erhalten Mitglieder einen Zugangs-Link für das CommTech-Teams

CommTech

Kommunikationsfunktionen befinden sich im Umbruch. Communications ist in Rückstand zu Vertrieb, Finanzen oder Marketing geraten, wenn es um die Nutzung von Daten für die Erfüllung ihrer Kernaufgaben geht. Data-driven Communications ist das neue Credo.

Die Arthur Page Society hat dafür den Begriff CommTech geprägt und spricht sogar von einer neuen Profession, die sich daraus bildet. In CommTech sind zwei grundsätzliche Gedanken angelegt:

  • Die Digitalisierung und Vernetzung aller Prozesse in der Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette.
  • Die Strukturierung von Kommunikation anhand einer "Stakeholder-Journey" (analog zur Customer Journey, wie wir sie aus dem Marketing kennen), wobei die Kommunikation auf einen kontinuierlichen Dialog abzielt, der auf "Digital Engagement Systems" stattfindet.

Mehr dazu: Der CCO als Pacesetter CommTech Quick Start Guide European Communications Monitor 2021


Arbeitsgemeinschaft CommTech

Die Arbeitsgemeinschaft CommTech entstand aus den Erkenntnissen, die im European Communications Monitor (ECM 2021) zu Tage gebracht wurden. Danach sagen fast 90% der befragten Kommunikationsverantwortlichen in Unternehmen und Agenturen, dass die Digitalisierung der Funktion von großer oder größter Wichtigkeit ist, zugleich fühlen sich fast Zweidrittel der Befragten nicht in der Lage, die notwendigen Schritte zur Digitalisierung zu gehen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von einer fehlenden Strategie über die Unübersichtlichkeit von unterstützenden Tools bis hin zu den Datenschutzbedenken.

Dem Aufruf zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft CommTech sind in nur wenigen Wochen bereits über 200 PR-Praktiker gefolgt (Stand Dezember 2021). In einer Befragung (Link) haben sie Auskunft darüber gegeben, welche Barrieren sie sehen, welche Themen sie in der AG behandelt sehen wollen und wie die Arbeitsgemeinschaft sich organisiert.

Ziele der Arbeitsgemeinschaft:

  • Austauschplattform für PR-Praktiker schaffen.
  • Idee von CommTech (Abbilden der Stakeholder-Journey und Dialog mit den Stakeholdern zur Gewinnung von „Fans“) in der Profession landen.
  • Best Practices aus Wissenschaft und Unternehmen und Dienstleistern befördern ein breiteres Interesse, sorgen für höhere Akzeptanz und ebnen den Weg für zukunftsweisende Implementierungen in der Praxis.
  • Digitalisierung der PR fördern.
  • Markttransparenz erhöhen.

Arbeitsweise:

  • Mitarbeit von PR-Praktikern in Arbeitsgruppen.
  • Informationsaustausch im AG CommTech-Team.
  • Vorträge/Webinare.
  • Beiträge in Fachmagazinen.
  • Eigene Publikationen.
  • Auftritte in Kongressen/Seminaren/Vorlesungen.
  • Veranstaltungen/Seminare/Konferenzen der AG.

Arbeitsgruppen

Die Arbeitsgemeinschaft hat aufgrund der geäußerten Interessen der Teilnehmenden derzeit acht Arbeitsgruppen eingerichtet. Die Arbeitsgruppen stehen unter Leitung von erfahrenen PR-Praktikern und arbeiten autonom und selbstgesteuert.Die Arbeitsgruppen-Leiter*innen bilden gemeinsam den Leitungskreis der Arbeitsgemeinschaft CommTech. Sprecher des Leitungskreises ist Thomas Mickeleit, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des IMWF, sein Stellvertreter Jörg Forthmann, Geschäftsführer des IMWF.


Mitglied werden / Kontakt

Die Mitgliedschaft in der AG CommTech ist kostenlos und unverbindlich.

Im Moment steht die Arbeitsgemeinschaft nur PR-Praktikern offen. Natürlich sind Dienstleister mit ihrem Expertenwissen ein wichtiger Teil der Lösung. Zugleich wird der offene Austausch eingeschränkt, wenn die (vielleicht sogar) unberechtigte Vermutung entsteht, Akquiseversuchen von Dienstleistern ausgesetzt zu sein.

Hier gehts zur Anmeldung*

Bitte gebt hier an, in welchen Arbeitsgruppen und in welcher Rolle Ihr Euch engagieren wollt. Eine Änderung ist zu jedem Zeitpunkt möglich.

AG 1 CommTech:

AG 2 Media Analytics:

AG 3 Reporting:

AG 4 KI:

AG 5 Data-Storytelling:

AG 6 Tools & Trends:

AG 7 Rollen & Skills:

AG 8 Datenschutz & Medienrecht:

*Workstream-Owner übernehmen eigenverantwortlich Teilprojekte, die sich ggf. aus den Themen der Arbeitsgruppe ergeben. Es ist so etwas wie die Leitung einer„Unterarbeitsgruppe“.

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Kontakt AG CommTech:
thomas.mickeleit@imwf.de


Welcher Medienanalyse-Dienstleister Ihr Bedarfsprofil am besten erfüllt

Der Markt für Medienanalysen ist unübersichtlich. Mehr als 40 Anbieter sind mit sehr unterschiedlichen Leistungsangeboten allein in Deutschland präsent. Die Arbeitsgemeinschaft Media Analytics hat deshalb eine interaktive Anwendung erstellt, mit der Sie Ihren individuellen Bedarf definieren können - und die drei am besten passenden Medienanalyse-Dienstleister genannt bekommen. Einfach mal ausprobieren!

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Best Practices

Blicken Sie hinter die Kulissen von erfahrenen Kommunikationsexperten und lernen Sie, wie diese arbeiten.

Interview mit Christian Garrels: Rollen & Skills für die digitale Transformation
Christian Garrels

Datenbasierte Kommunikation ist entscheidend von den Fähigkeiten der Menschen abhängig, die mit digitalen Daten und Tools in derKommunikation umgehen. Das Buchprojekt „Erfolgsfaktor Commtech: Die digitale Transformation der Kommunikation“ widmet sich in einem Abschnitt der Frage, welche Rollen und Fähigkeiten für diese digitale Transformation gebraucht werden – und wie das die Wirklichkeit von Kommunikationsabteilungen verändern wird oder schon verändert hat. Wir haben dazu einen Fragebogen an zahlreiche Kommunikationsverantwortliche verschickt – und spannende Antworten bekommen. Im heutigen Newsletter dokumentieren wir dazu ein Interview, das wir mit dem Kommunikations- und Markenberater Christian Garrels geführt haben (christian.garrels@xcomms.de). Christian hat langjährige Erfahrung in Transformationsprozessen, unter anderem als Kommunikationschef der Haufe Group in Freiburg, beim ADAC in München oder bei Axel Springer in Berlin.

Interview mit Christina Rettig: Eine integrierte Marketing-Kommunikation sollte zum Standard werden
Christina Rettig

Christina Rettig leitet die Unternehmenskommunikation von SCHOTT in Mainz. Im Interview mit der AG CommTech schildert sie, wie ihr Team datengetriebene Kommunikation angeht. Einen Schlüssel dafür sieht sie in der Integration von Kommunikation und Marketing. Die Fragen stellte Klaus Treichel, Co-Leiter der AG1 in der AG CommTech.

Interview mit Annette Siragusano: Data Storytelling in der PR
Annette Siragusano

Annette Siragusano ist Digital Mind und liebt agiles Arbeiten. Dies hat sie in unterschiedlichsten Positionen unter Beweis gestellt. Bereits in 2014 begann sie mit ihrem Kommunikationsteam der comdirect bank AG nach Kanban zu arbeiten. In den letzten Jahren war sie als Global Head of Content Strategy & Cross Channel Campaign Management im Headquarter bei Engel & Völkers tätig. Hierbei verantwortete sie unter anderem Digital Communication & International Enablement, SocialMedia sowie u.a. Content Creation & Management. Ab 01.10. startet sie als Division Manager Communication bei der Otto Group. Sie ist Treiber, Begleiter und Enabler eines fortlaufenden digitalen Veränderungsprozesses, Mitglied der Initiative Modern Leaders sowie in einigen Jurys. Zudem leitet sie die AG5 ‚Data Storytelling‘.

Interview Ansgar Zerfaß: Empirische Erkenntnisse zur digitalen Transformation des Kommunikationsmanagements
Ansgar Zerfaß

Der European Communication Monitor (ECM) 2022 ist kürzlich präsentiert worden und CommTech nimmt darin ein eigenes Kapitel ein. Ansgar Zerfaß, Professor für Strategische Kommunikation an der Universität Leipzig und Leiter der internationalen ECM-Forschergruppe, beleuchtet das Thema im Gespräch mit Thomas Mickeleit genauer.

Interview Christian Loecker & Gabriele Kaminski: Trends und Skills der Kommunikation für 2030
Gabriele Kaminski

Der PR-Stellenmarkt ist ein guter Seismograph für Transformations-Trends in unseren Berufsfeldern. Ende Juni hatte die AGCommTech zwei renommierte Headhunter für Kommunikator_innen im Live-Interview zu Gast. Gabriele Kaminski und Christian Loecker sind Geschäftsführende Gesellschafter_innen der GK Unternehmens- und Personalberatung aus Mainz. Die CommTech-Mitglieder konnten sich zuschalten und an der Diskussion beteiligen. Richard Tigges von Audi hat die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst.  

Interview Matthias Harenburg: Daten aggregieren – aber bitte ohne ‚Copy & Paste‘
Matthias Harenburg

Matthias Harenburg ist Communication Performance Manager bei Siemens Healthineers. In den vergangenen zwei Jahren hat er – gemeinsam mit weiteren Kolleginnen und Kollegen – ein kanalübergreifendes, interdisziplinäres und interaktives Kennzahlensystem für die Kommunikationsaktivitäten des im DAX40 gelisteten Medizintechnikkonzerns entwickelt. Insgesamt beschäftigt sich Matthias Harenburg sich seit mehr als 15 Jahren in unterschiedlichen Funktionen mit der Leistungserfassung und Verbesserung von Kommunikationsprozessen.  

Das Interviewentstand im Rahmen des Webinars "Daten aggregieren – aber bitte ohne ‚Copy& Paste‘", das am 29. April vom IMWF veranstaltet wurde.

Interview Christina Rettig: AI in der Kommunikation
Christina Rettig

Christina Rettig ist Kommunikations-Chefin von Schott und Co-Leiterin der CommTech Arbeitsgruppe 3 'Reporting& KPIs'. Als Doktorandin der Antwerp Business School / Universiteit Antwerpen forscht sie derzeit zu cyber-physischen Systemen und den Auswirkungen von CommTech auf Kommunikationsabteilungen.

Das Interview entstand im Rahmen des Webinars „Wie künstliche Intelligenz die Medienanalyse demokratisiert“, welches am 23. März vom IMWF veranstaltet wurde.

Interview Lea Waskowiak: Datenkompetenz wird Erfolgsfaktor in der Kommunikation
Lea Waskowiak

Covestro im Bereich Media Relations & Corporate Channels für Data-Analytics zuständig. Außerdem promoviert sie als externe Doktorandin am Lehrstuhl für Kommunikationsmanagement der Universität Leipzig. Das Interview bezieht sich auf den Beitrag von Lea Waskowiak im Webinar „Warum Kommunikationsstrategien scheitern“, das am 23.2. vom IMWF veranstaltet wurde. Das Webinar kann man sich hier anschauen.

Die Fragen stellte Thomas Mickeleit, Kommunikationsberater für digitale Transformation und Leiter der AG CommTech.

Interview Christoph Hardt:  „Was Newsrooms erfolgreich macht“
Christoph Hardt

Christoph Hardt, bis Februar 2021 Kommunikationschef beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und bis Ende Januar in gleicher Rolle beim Erzbistum Köln.
Christoph Hardt ist einer der Pioniere des Newsrooms schlechthin. Zu der Zeit, als er Newsrooms bei Siemens (2012) und beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gebaut hat, wusste kaum jemand, was ein Newsroom ist. Was sind die Lehren daraus?

Das Interview führte Thomas Mickeleit, Leiter der AG CommTech

Interview Michael Schmidtke: „Let the content flow“
Michael Schmidtke

Michael Schmidtke leitet das Content Flow Management sowie die digitalen Kanäle der Unternehmenskommunikation von Bosch. Im Interview mit der AG CommTech erläutert er, welche Rolle Daten im modernen Kommunikationsmanagement spielen und er verrät, warum Kreativität und Spaß an der Sache wichtige Erfolgsfaktoren bleiben. Die Fragen stellte Klaus Treichel von der AG CommTech.

Lesetipps

Empfehlungen der AG CommTech

Kienbaum & ada: Leadership in the Age of Technologically Assisted Decision-Making

Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn KI die Entscheidung trifft? Diese und weitere Fragen beantworten Kienbaum und ada in ihrer Studie zu Leadership und Künstlicher Intelligenz. Hierzu befragten sie sowohl Führungskräfte als auch Fachkräfte, die sich mit technologisch-unterstützer Entscheidungsfindung auseinandersetzen müssen – insgesamt mehr als 500 Personen.  

Ein zentrales Ergebnis: 53% der Befragten finden KI zwar strategisch relevant, dennoch geben nur 17% der Führungskräfte und 4% der Fachkräfte an, dass das Potenzial in ihren Unternehmen ausgeschöpft wird. Die Integration von KI ist bisher demnach nicht sehr erfolgreich. Gründe hierfür sind unter anderem Angst vor Kontrollverlust sowie die Wahrnehmung eingeschränkter Autonomie. Zudem zeigt sich, dass Entscheidungen zwar teilweise technologisch unterstützt sind, beispielsweise bei gegenwartsorientierten Analysen (56%) oder Entscheidungsvorschlägen (66%), der Mensch in der Regel aber die finale Entscheidung trifft. Humane Intelligenz bleibt essenziell und eine Symbiose mit KI ist die Zukunft. Dafür braucht es jedoch das entsprechende Fachpersonal, über das aktuell nur 41% der Unternehmen verfügen. Die vollständige Studie steht kostenlos zur Verfügung.

Cision: State of the Media Report 2022

Im Rahmen des 13. State of the Media Report befragte Cision mehr als 3.800 Journalist:innen aus über 2.000 Redaktionen weltweit. Hierbei stammen 600 der Befragten aus Deutschland. Die Studie liefert wertvolle Informationen über die aktuellen Herausforderungen, Wünsche sowie Bedürfnisse von Journalist:innen und die Auswirkungen eben dieser auf die Zusammenarbeit mit PR-Profis.  

So zeigt sich für Deutschland, dass die sozialen Medien für Journalist:innen immer relevanter sind. Sie werden vor allem für die Interaktion mit der Zielgruppe, die Veröffentlichung von Inhalten und die Beobachtung von Ereignissen genutzt. Besonders beliebt sind hierfür Facebook, gefolgt von LinkedIn und Instagram. Weiterhin spannend: 38% der Befragten wünschen sich beispielsweise für Pressemitteilungen über Produkteinführungen neben den Themenvorschlägen in Textform ebenfalls Daten von PR-Profis, die Trends darstellen oder Probleme aufzeigen, die das Produkt für den Lesenden lösen kann. Zudem erwarten 65,7% der Journalist:innen die Bereitstellung von Daten und Expertenstellen, wenn diese benötigt werden. Wer mehr erfahren möchte, kann sich die Studie kostenlos downloaden.

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